
Benediktiner
„Ora et labora" – Gebet, Lesung und Arbeit nach der Regel des hl. Benedikt von Nursia.
Selbstvorstellung
Die Benediktiner sind ein klassisch monastischer Orden, dessen Wurzeln auf den hl. Benedikt von Nursia (ca. 480–547) zurückgehen. Seine „Regula Benedicti" – die Regel für Mönche – ist bis heute die prägende Grundlage des benediktinischen Lebens. Benediktinerklöster sind in der Regel autonom (Abteien mit eigenem Abt) und in Kongregationen organisiert.
Charisma & Spiritualität
Im Zentrum steht das Chorgebet (Officium divinum) als „Werk Gottes" (opus Dei), dem nichts vorgezogen werden soll. Daneben prägen geistliche Lesung (lectio divina) und Arbeit (insbesondere Handarbeit, Studium, Seelsorge, Gastfreundschaft) den Tag. Das gemeinsame Leben in der Stabilität an einem Ort ist ein wesentliches Element des benediktinischen Weges.
Tagesablauf (Beispiel)
- 05:30 – Vigil & Laudes
- 07:15 – Konventamt
- 08:30 – Arbeit
- 11:45 – Mittagshore
- 12:00 – Mittagessen, Mittagsruhe
- 14:00 – Arbeit
- 17:30 – Vesper
- 18:30 – Abendessen
- 19:45 – Lesung / persönliches Gebet
- 20:00 – Komplet, Silentium
Berufungsgeschichte
Hier folgt ein Erfahrungsbericht eines Mitbruders.
